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Die Landingpage im Online Marketing –

unverzichtbar für die Kundengewinnung

Die Landingpage spielt im Onlinemarketing eine wichtige Rolle. Auf den ersten Blick wirkt sie wie die Startseite einer Homepage. Sie bezieht sich aber weder auf ein Unternehmen oder eine Kategorie, sondern eindeutig auf ein konkretes Angebot. Jede Dienstleistung, jedes physische und jedes digitale Produkt kann mit einer Landingpage beworben werden. Manche Unternehmen, die nur ein Produkt anbieten, haben nur eine Landingpage als Internetauftritt.

Das Ziel einer Landingpage ist, dass der Besucher der Seite zu einer Aktion motiviert wird. Das können die Bestellung des Newsletters, der Download eines Gratisprodukts oder auch ein Kauf bzw. eine Buchung sein. So werden Interessenten, von denen der Anbieter nichts weiß, zu Personen, die zumindest datenmäßig erfasst werden können.

Wer darunter leidet, dass er zahlreiche Besucher aber kaum Kunden hat, braucht eine Landingpage. Viele schauen noch immer in erster Linie nach dem Traffic. Der Traffic gibt an, wie viele Besucher in einem festgelegten Zeitraum auf die Website geklickt haben. Er sagt nichts darüber aus, wie interessant das Angebot ist. Im Klartext heißt das, dass 100 Besucher, die nur zum Schauen auf die Seite geklickt haben ein schlechteres Ergebnis sind als zehn Besucher, von denen einer Kontakt aufgenommen hat. Um die Besucher zu Interessenten zu machen, müssen sie mit der Seite interagiert haben. Sie müssen etwas unternehmen.

Hier einige Beispiele von verschiedenen Möglichkeiten, die Unternehmen zur Auswahl haben:

  • Newsletter anbieten
  • Gratis-Report anbieten
  • Gratis E-Book anbieten
  • Gratis Probe anbieten
  • Kontaktaufnahme anbieten
  • Kauf oder Buchung anbieten

Ein Unternehmen hat nur Nutzen von Besuchern, die entweder Umsatz darstellen oder zumindest ihre Daten für weitere Werbemaßnahmen hinterlassen. Nur ein Besucher, der Kontakt aufnimmt, ist ein wertvoller Besucher.

Jede Landingpage eines Unternehmens hat den gleichen Aufbau. Dieser Aufbau ist so gestaltet, dass der Besucher leicht und „spielerisch“  zu einer Kontaktaufnahme motiviert wird. Eine Landingpage sollte dem Besucher einen Nutzen bringen. Nur dadurch wird er animiert, Kontakt aufzunehmen.

  1. Das Problem, das der Leser durch das Produkt oder die Dienstleistung lösen kann.

Beispiel: „Kennen Sie das Problem, das entsteht, wenn Ihr Hund mit Zecken nach Hause kommt?“

Dieser Abschnitt umfasst meist drei bis vier Sätze und soll dem Leser das Gefühl geben, verstanden zu werden.

  1. Die Art der Lösung, die das Produkt ermöglicht.

Beispiel: „Mit unserem Mittel ergreift jede Zecke die Flucht.“

Dieser Abschnitt soll die Hoffnung auf Lösung des Problems wecken. Er enthält eine ausführliche Beschreibung und ist je nach Angebot unterschiedlich lang.

  1. Der Hinweis darauf, wie leicht diese Lösung zu erreichen ist.

Dieser Hinweis besteht aus einer Aufforderung zum Handeln. „Klicken Sie hier“ oder „Bestellen Sie jetzt…“ sind typische Formulierungen und werden als Call-to-action bezeichnet.

Die Aktion, zu der Besucher der Seite motiviert werden soll, bringt ihn dabei seiner Lösung einen Schritt näher. Während er diesen Schritt geht, und zum Beispiel ein kostenloses E-Book zu seinem Thema bestellt, zahlt er keinen Cent, hinterlässt aber seine Daten. Diese können vom Unternehmen für statische Zwecke, Werbung etc. genutzt werden. So entsteht eine Win-Win-Situation.

Wenn der Call-to-action darin besteht, ein bestimmtes Angebot direkt auf der Landingpage zu kaufen, wird diese Seite auch als Click-through-page bezeichnet. Diese besondere Form einer Landingpage hat den höchsten Nutzen für den Unternehmer. Hier wird der Besucher zum Kunden, dem wirtschaftlich wertvollsten Faktor für ein Unternehmen.